Słowo na niedzielę od wikariusza biskupiego dr Petera Tarlinskiego

wochenblatt.pl 9 godzin temu
Zdjęcie: Bischofsvikar Dr. Peter Tarlinski während der Andacht in der Lamsdorfer Pfarrkirche


Fest der Taufe des Herrn

1. Lesung: Jes 42,5a.1–4.6–7
2. Lesung: Apg 10,34–38
Evangelium: Mt 3,13–17

Das Weihnachtsfest liegt hinter uns. Es dauerte acht Tage, vom 25. Dezember bis zum 1. Januar des neuen Jahres. Die Inhalte der Texte aus der Heiligen Schrift stellten die Geburt des von den Propheten angekündigten Messias in den Mittelpunkt. In den Kirchen wurden prächtige Weihnachtskrippen mit dem Jesuskind, Maria und Josef aufgebaut.

„Christus war und ist der sichere Weg zu einer umfassenden Gestaltung des menschlichen Lebens.“

Ebenso haben wir das Hochfest der Erscheinung des Herrn erlebt, in der Volksfrömmigkeit als Fest der Heiligen Drei Könige bekannt. In vielen Städten Polens wurden Dreikönigsumzüge organisiert. Ganze Familien zogen in bunten Kostümen und mit Kronen auf dem Kopf durch die Straßen der Ortschaften und sangen Weihnachtslieder. Dabei wurden Texte und Dialoge vorgetragen, die auf dem Evangelium über die Ankunft der Magier zum neugeborenen Messias basierten.

Im Mittelpunkt stand das Kind, dem die Weisen huldigten und Geschenke darbrachten. Was können wir von all diesen Ereignissen in das neue Jahr mitnehmen? Schauen wir uns drei Hinweise an.

Bleibe ein Kind Gottes

Jesus wurde im Jordan von Johannes getauft. Auf ihn, den Messias, kam der Heilige Geist wie eine Taube herab. Eine Stimme aus dem Himmel sprach – so das Evangelium nach Matthäus: „Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“ In diesem Ereignis wurde offenbart, dass Jesus der Sohn Gottes ist.

Er macht die Menschen zu Kindern Gottes, indem er sie von ihren Sünden befreit und ihnen durch den Heiligen Geist neues Leben schenkt. Für uns Christen ist das am Tag unserer Taufe geschehen. Deshalb bilden wir die Familie Gottes als Schwestern und Brüder.

Gott ist für uns nicht nur Vater, sondern auch ein liebevoller Beschützer, ein herzlicher Papa, ein geliebter und liebender Vater, der die volle Verantwortung für uns übernimmt, uns unterstützt und uns umsorgt. Daher bleiben wir eine Familie.

Aus dem Tagesgebet für das Fest der Taufe des Herrn hören wir die Worte:

„Allmächtiger, ewiger Gott, gib, dass auch wir, die aus dem Wasser und dem Heiligen Geist wiedergeboren sind, in deinem Wohlgefallen stehen und als deine Kinder aus der Fülle dieses Geistes leben.“

Lass dich aus Gefangensein, Dunkelheit und Enge befreien

Die verschiedenen Bilder, mit denen der Prophet Jesaja den künftigen Messias beschreibt, haben wir zu Weihnachten gehört: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens. Der Abschnitt, der am Fest der Taufe Jesu gelesen wird, nennt ihn den Erwählten, auf den Gott seinen Geist gelegt hat.

Wörtlich heißt es:

„Ich, der Herr, habe dich aus Gerechtigkeit gerufen, ich fasse dich an der Hand. Ich mache dich zum Bund mit dem Volk, zum Licht der Nationen, um blinde Augen zu öffnen, Gefangene aus dem Kerker zu holen und die im Dunkel sitzen, aus der Haft.“

Diese Worte ermutigen uns, Jesus als persönlichen Retter und Befreier zu erkennen. Jesaja macht deutlich, dass der Sohn Gottes den Nationen Frieden in Freiheit schenken kann. Der Mensch hat die Wahl.

Brauchst du ein Coaching?

Jesus, der Sohn Gottes, ist zu uns Menschen gekommen, um bei uns zu bleiben. Er ist bereit, uns zu leiten, Wegweiser und Lebensberater zu sein. Das zu entdecken wäre eine gute Entscheidung für das begonnene Jahr 2026.

In unserer Gesellschaft wächst die Hilflosigkeit. Coaching gewinnt an Bedeutung: Menschen, die begleiten, fördern, Orientierung geben. Diese Rolle erfüllten lange Zeit Eltern, Lehrer, Seelsorger, Trainer und engagierte Begleiter in Kirche und Gesellschaft.

Im Mittelpunkt stand dabei die Person Jesu und sein Evangelium. Das ist weiterhin so, braucht jedoch neue Belebung. Christus war und ist der sichere Weg zu einer umfassenden Gestaltung des menschlichen Lebens.

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