So eine Jugend haben wir
Vor Weihnachten bekommt der Nikolaus Millionen Briefe von Kindern. Aber auf den einen, den ihm Olga Korzycka von der deutschen Gesellschaft „Natangen“ in Landsberg geschickt hatte, musste er antworten. Was hat das Mädchen ihm geschrieben?
In diesem Jahr erfuhr die Gesellschaft „Natangen“ von der Existenz der Stiftung „Polinnen können alles“ in Warschau, die Briefe an den Heiligen Nikolaus annimmt und den Kindern das schickt, was sie in diesen Briefen bei ihm bestellt haben. Es gibt drei Bedingungen: Man darf dem Nikolaus nicht häufiger als alle zwei Jahre schreiben und nicht um Süßigkeiten bitten. Es muss etwas Dauerhaftes sein, dessen Wert 150 Złoty nicht übersteigt.
Foto: ArchiwumVon „Natangen“ gingen 30 Briefe nach Warschau. Worum baten die Kinder darin? Um Sportkleidung, Teddybären und Feuerwehrzubehör. Und worum bat Olga? Um kleine Schulsachen. Mit welcher Folge?
Aus Warschau kamen mit einem Kurier des Heiligen Nikolaus 30 Päckchen, einige davon riesig. Die Freude der Kinder kannte keine Grenzen. Auch Olga freute sich sehr, aber sie nahm ihr Päckchen nicht mit nach Hause. Gemeinsam mit ihrer Mutter fuhr sie zum Waisenhaus in Bartenstein und übergab dort alles den Kindern, wobei sie noch Geschenke von sich selbst hinzufügte.
Ein großes Bravo, Olga!
Post Scriptum:
Der Dezember war bei „Natangen“ außerdem reich an weiteren Ereignissen. In der ersten Hälfte des Monats fertigten die Mitglieder der Organisation selbst Weihnachtsbäume aus Zweigen an, die sie anschließend schmückten. Warum nahmen sie keine fertigen Bäumchen?
In diesem Jahr erfuhr die Gesellschaft „Natangen“ von der Existenz der Stiftung „Polinnen können alles“ in Warschau, die Briefe an den Heiligen Nikolaus annimmt und den Kindern das schickt, was sie in diesen Briefen bei ihm bestellt haben.
„Dann hätten sie es zu einfach gehabt und sich dabei zu wenig unterhalten“, lacht Grażyna Lewandowska, die Vorsitzende von „Natangen“.
Foto: ArchiwumDanach gab es noch ein Adventstreffen für Erwachsene sowie eine Weihnachtsfeier für Kinder, jedoch unabhängig von der mit Warschau verbundenen Aktion.
Das Projekt wurde aus Mitteln des Bundesministeriums des Innern und für Heimat der Bundesrepublik Deutschland gefördert.






